Ausländische Fahrerlaubnis umschreiben

Sie möchten ihre ausländische Fahrerlaubnis in eine deutsche Fahrerlaubnis umtauschen. Wenn Sie vom Ausland in die Bundesrepublik Deutschland ziehen, dürfen Sie noch sechs Monate mit Ihrer ausländischen Fahrerlaubnis ein Kraftfahrzeug führen (Ausnahme: EU-/EWR-Fahrerlaubnisse). Eine rechtzeitige Umschreibung der Fahrerlaubnis ist daher unbedingt erforderlich.

Voraussetzung: Hauptwohnsitz im Stadtgebiet Fürth

Notwendige Unterlagen

Notwendige Unterlagen

  • Personalausweis (mit aktueller Meldeanschrift) oder Reisepass mit amtlicher Meldebescheinigung
  • Nachweis über den erstmaligen Zuzug ins Bundesgebiet
  • aktuelles, biometrisches Lichtbild (35 x 45 mm) nicht älter als 1 Jahr
  • ausländischer Originalführerschein
  • im Einzelfall: Auszug aus dem ausländischen Führerscheinregister (als Nachweis das die Fahrerlaubnis noch gültig ist); hierzu werden Sie im Antragsverfahren noch informiert.

Bei gleichzeitiger Verlängerung der Gültigkeit der Klassen C1, C1E, C, CE, D1, D1E, D und/oder DE:

  • bei den Klassen C1, C1E, C, CE, D1, D1E, D, DE zusätzlich:
    • Bescheinigung über die ärztliche Untersuchung des Sehvermögens (bei Antragstellung nicht älter als 2 Jahre)
    • Bescheinigung über die ärztliche Untersuchung (bei Antragstellung nicht älter als 1 Jahr)
    • ggf. Bescheinigung über die (beschleunigte) Grundqualifikation bzw. Weiterbildung bei gewerblicher Güter- oder Personenbeförderung
  • bei den Klassen D1, D1E, D, DE zusätzlich:
    • aktuelles, erweitertes, behördliches Führungszeugnis (ist auf der Wohnsitzgemeinde zu beantragen); bei Zuzug aus dem EU-Ausland: Europäisches Führungszeugnis
    • soweit die Verlängerung über die Vollendung des 50. Lebensjahres hinaus geht: Gutachten (PMU - medizinisch-psychometrische Untersuchung) eines Arbeits- oder Betriebsmediziners oder wahlweise einer amtlich anerkannten Begutachtungsstelle für Fahreignung (bei Antragstellung nicht älter als 1 Jahr)

 Bei Umschreibung einer Fahrerlaubnis aus einem Listenstaat:

  • A1, A2, A, B, BE, AM, L, T:
    • Nachweis über den erstmaligen Zuzug ins Bundesgebiet
    • aktuelles, biometrisches Lichtbild (35 x 45 mm) nicht älter als 1 Jahr
    • ausländischer Originalführerschein (oder Kopie vorab) mit beglaubigter Übersetzung und Klassifizierung (z.B. durch ADAC)
  • bei den Klassen C1, C1E, C, CE, D1, D1E, D, DE zusätzlich:
    • Bescheinigung über die ärztliche Untersuchung des Sehvermögens (bei Antragstellung nicht älter als 2 Jahre)
    • Bescheinigung über die ärztliche Untersuchung (bei Antragstellung nicht älter als 1 Jahr)
    • Bescheinigung über die (beschleunigte) Grundqualifikation bei gewerblicher Güter- oder Personenbeförderung  
  • bei den Klassen D1, D1E, D, DE zusätzlich:
    • aktuelles, erweitertes, behördliches Führungszeugnis (ist auf der Wohnsitzgemeinde zu beantragen); bei Zuzug aus dem EU-Ausland: Europäisches Führungszeugnis
    • Gutachten (PMU - medizinisch-psychometrische Untersuchung) eines Arbeits- oder Betriebsmediziners oder wahlweise einer amtlich anerkannten Begutachtungsstelle für Fahreignung (bei Antragstellung nicht älter als 1 Jahr)

Bei Umschreibung einer Fahrerlaubnis aus einem Drittstaat:

  • A1, A2, A, B, BE, AM, L, T
    • Nachweis über erstmaligen Zuzug ins Bundesgebiet
    • aktuelles, biometrisches Lichtbild (35 x 45 mm) nicht älter als 1 Jahr
    • ausländischer Originalführerschein (oder Kopie vorab) mit beglaubigter Übersetzung und Klassifizierung (z.B. durch ADAC)
    • Teilnahmebescheinigung "Erste-Hilfe-Kurs" (9 Unterrichtseinheiten)
    • Sehtestbescheinigung (bei Antragstellung nicht älter als 2 Jahre)
  • bei den Klassen C1, C1E, C, CE, D1, D1E, D, DE zusätzlich:
    • Bescheinigung über die ärztliche Untersuchung des Sehvermögens (bei Antragstellung nicht älter als 2 Jahre) statt Sehtest
    • Bescheinigung über die ärztliche Untersuchung (bei Antragstellung nicht älter als 1 Jahr)
    • Bescheinigung über die (beschleunigte) Grundqualifikation bei gewerblicher Güter- oder Personenbeförderung
  • bei den Klassen D1, D1E, D, DE zusätzlich:
    • aktuelles, erweitertes, behördliches Führungszeugnis (ist auf der Wohnsitzgemeinde zu beantragen); bei Zuzug aus dem EU-Ausland: Europäisches Führungszeugnis
    • Gutachten (PMU - medizinisch-psychometrische Untersuchung) eines Arbeits- oder Betriebsmediziners oder wahlweise einer amtlich anerkannten Begutachtungsstelle für Fahreignung (bei Antragstellung nicht älter als 1 Jahr)

Weitere Unterlagen, Links und Informationen finden Sie hier.

Für Fragen und weitere Information stehen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Führerscheinwesens unter der Rufnummer (0911) 974-22 77 zur Verfügung.